Wie Sie Ihr Haus vor Feuchtigkeit schützen: Die besten Maßnahmen für Fassade, Mauerwerk und Keller vor dem Winter
Fassade, Mauerwerk & Keller vor Feuchtigkeit schützen: So geht’s!
Der Winter bringt nicht nur Kälte, sondern auch Feuchtigkeit – ein unsichtbarer Feind für Ihr Zuhause. Durch Frost, Regen und Schnee kann Feuchtigkeit in Fassade, Mauerwerk und Keller eindringen, was langfristig zu Schäden wie Schimmelbildung, Rissen und Wärmeverlust führt. Damit Ihr Haus sicher und trocken durch den Winter kommt, sollten Sie rechtzeitig vorbeugen. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Maßnahmen für einen effektiven Schutz sorgen.

[fs-toc-h2]1. Fassade und Mauerwerk vor Feuchtigkeit schützen
Risse in der Fassade erkennen und sanieren
Kleine Risse in der Fassade können im Winter zur großen Gefahr werden. Eindringende Feuchtigkeit gefriert bei niedrigen Temperaturen, dehnt sich aus und vergrößert die Risse. Dadurch wird das Mauerwerk geschwächt. Vor dem Winter sollten Sie:
- Die Fassade auf Risse und Abplatzungen prüfen.
- Schäden mit geeigneten Fassadenmassen oder Putz sanieren.
- Einen Fachbetrieb hinzuziehen, wenn größere Reparaturen nötig sind.
Fassadenanstrich erneuern
Ein intakter Fassadenanstrich schützt das Mauerwerk vor Feuchtigkeit. Besonders bei älteren Häusern oder nach längerer Wetterbelastung kann ein neuer Anstrich sinnvoll sein. Verwenden Sie:
- Hydrophobe Fassadenfarben mit wasserabweisenden Eigenschaften.
- Silikonharz- oder Silikatfarben, die Feuchtigkeit nach außen ableiten.
- Lasuren oder Schutzanstriche für Klinker- und Natursteinfassaden.
Dachrinnen und Fallrohre reinigen
Verstopfte Dachrinnen führen dazu, dass Regenwasser unkontrolliert an der Fassade herunterläuft und in das Mauerwerk eindringt. Vor dem Winter sollten Sie:
- Dachrinnen und Fallrohre von Laub und Schmutz befreien.
- Beschädigte oder undichte Stellen reparieren oder austauschen.
- Laubschutzgitter anbringen, um zukünftige Verstopfungen zu vermeiden.
Feuchtigkeit kann gravierende Schäden am Haus verursachen:
- Risse und Abplatzungen im Mauerwerk
- Schimmelbildung in Wohnräumen
- Erhöhte Heizkosten durch Wärmeverluste
- Langfristige Bauschäden und Sanierungskosten
Deshalb gilt: Vorbeugen ist besser als nachträgliche Reparaturen!
[fs-toc-h2]2. Keller trocken halten: So schützen Sie Ihr Fundament vor Feuchtigkeit
Feuchtigkeit im Keller ist ein weit verbreitetes Problem, das sich besonders im Winter verstärken kann. Kalte Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit begünstigen die Entstehung von Kondenswasser, während Niederschläge und aufsteigende Bodenfeuchte zusätzlich das Mauerwerk belasten. Ein feuchter Keller ist nicht nur unangenehm, sondern kann langfristig zu ernsthaften Schäden an der Bausubstanz führen. Risse im Fundament, abbröckelnder Putz oder sogar Schimmelbildung sind mögliche Folgen. Damit Ihr Keller trocken bleibt, sollten Sie ihn vor dem Winter gründlich prüfen und vorbeugende Maßnahmen ergreifen.
[fs-toc-h2]3. Kellerabdichtung überprüfen: Schwachstellen rechtzeitig erkennen und sanieren
Feuchtigkeit im Keller hat oft eine äußere Ursache. Undichte Kellerwände, Sickerwasser oder eine unzureichende Außenabdichtung sorgen dafür, dass Feuchtigkeit ins Mauerwerk eindringt. Dies kann sich in Form von nassen Stellen, Wasserflecken oder Salzausblühungen zeigen. Vor dem Winter sollten Sie daher eine gründliche Inspektion Ihres Kellers durchführen.
Ein erster Hinweis auf Feuchtigkeitsprobleme sind Salzausblühungen an den Wänden. Sie entstehen, wenn Wasser in das Mauerwerk eindringt und darin gelöste Salze mit an die Oberfläche transportiert. Beim Verdunsten des Wassers bleiben diese Salze als weiße oder gelbliche Ablagerungen zurück. Solche Stellen sind ein sicheres Zeichen dafür, dass Wasser in die Wand eindringt und sich dort staut. Auch abblätternde Farbe, feuchte Flecken oder modriger Geruch können Hinweise auf eine mangelnde Kellerabdichtung sein.
Falls Sie feuchte Stellen entdecken, ist es wichtig, die Ursache zu ermitteln. Sind die Wände nur oberflächlich feucht oder dringt die Nässe tief ins Mauerwerk ein? Eine oberflächliche Feuchte kann durch Kondensation entstehen und lässt sich oft mit einer besseren Belüftung oder einem Luftentfeuchter regulieren. Tritt jedoch Wasser von außen durch die Wände, müssen Abdichtungsmaßnahmen getroffen werden.
Sanierungsmöglichkeiten für feuchte Kellerwände
Je nach Ursache der Feuchtigkeit gibt es verschiedene Methoden zur Kellerabdichtung:
- Bitumenabdichtung oder Dichtschlämme: Falls die Außenabdichtung beschädigt ist oder nie fachgerecht ausgeführt wurde, kann eine neue Abdichtung mit Bitumen oder mineralischer Dichtschlämme helfen, das Mauerwerk vor weiterer Feuchtigkeit zu schützen.
- Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit: Falls Feuchtigkeit aus dem Erdreich aufsteigt, kann eine nachträgliche Horizontalsperre eingebracht werden. Dies geschieht entweder mechanisch (z. B. durch das Einfügen von Sperrfolien) oder chemisch (durch Injektionen in das Mauerwerk).
- Drainagesysteme: Falls Ihr Haus in einem Gebiet mit hohem Grundwasserspiegel liegt, kann eine Drainage helfen, überschüssiges Wasser vom Gebäude wegzuleiten und so das Eindringen von Feuchtigkeit zu reduzieren.
Wenn Sie feststellen, dass die Feuchtigkeit im Keller fortgeschritten ist oder sich nicht durch einfache Maßnahmen beheben lässt, sollten Sie unbedingt einen Fachbetrieb hinzuziehen. Eine professionelle Kellerabdichtung kann langfristig hohe Sanierungskosten vermeiden.
[fs-toc-h2]4. Richtige Belüftung und Entfeuchtung: So vermeiden Sie Kondenswasser im Keller
Ein weiteres großes Problem in Kellerräumen ist Kondensfeuchtigkeit. Diese entsteht, wenn warme Luft auf kalte Kellerwände trifft und dort als Wasser kondensiert. Besonders im Winter ist dieses Phänomen häufig zu beobachten, da die Temperaturunterschiede zwischen drinnen und draußen stark ausgeprägt sind.
Ein häufiger Fehler ist das dauerhafte Offenlassen der Kellerfenster. Viele Hausbesitzer glauben, dass eine permanente Belüftung Feuchtigkeit aus dem Keller entfernt – tatsächlich kann sie aber das Gegenteil bewirken. Warme, feuchte Außenluft gelangt in den kalten Keller, kühlt dort ab und schlägt sich als Kondenswasser an den Wänden nieder.
Die richtige Belüftungsstrategie für den Keller im Winter
Um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden, sollten Sie folgende Regeln beachten:
- Stoßlüften statt Dauerlüften: Statt das Fenster dauerhaft gekippt zu lassen, sollten Sie mehrmals täglich für 5–10 Minuten kräftig lüften. So wird feuchte Luft schnell ausgetauscht, ohne dass die Wände auskühlen.
- Lüften bei niedriger Außentemperatur: Idealerweise lüften Sie dann, wenn es draußen kälter ist als drinnen, also früh morgens oder spät abends. Kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit aufnehmen und sorgt dafür, dass die Raumluft trockener wird.
- Hygrometer verwenden: Um die Luftfeuchtigkeit im Keller zu überwachen, empfiehlt sich ein Hygrometer. Die optimale Luftfeuchtigkeit im Keller liegt unter 60 %. Falls die Werte dauerhaft höher sind, sollten zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden.
- Luftentfeuchter als Unterstützung: Falls trotz richtiger Belüftung eine hohe Luftfeuchtigkeit besteht, kann ein elektrischer Luftentfeuchter helfen. Besonders in Kellern, die zu wenig Luftzirkulation haben oder baulich bedingt feucht sind, kann dies eine sinnvolle Ergänzung sein.
- Möbel und Lagergut richtig platzieren: Falls Sie Möbel oder Gegenstände im Keller lagern, sollten diese nicht direkt an der Wand stehen. Ein Abstand von mindestens 5–10 cm sorgt für eine bessere Luftzirkulation und verhindert Schimmelbildung an den Möbelstücken.
[fs-toc-h2]5. Zusätzliche Maßnahmen für einen trockenen Keller im Winter
Neben der richtigen Abdichtung und Belüftung gibt es noch weitere Maßnahmen, mit denen Sie Feuchtigkeit im Keller verhindern können:
- Wände mit Kalkputz versehen: Kalkputz hat die Eigenschaft, Feuchtigkeit aufzunehmen und nach und nach wieder abzugeben. Dadurch wird die Luftfeuchtigkeit im Raum reguliert und das Risiko von Kondenswasser reduziert.
- Bodenversiegelung prüfen: Falls Feuchtigkeit aus dem Boden aufsteigt, kann eine zusätzliche Versiegelung oder eine neue Bodenbeschichtung Abhilfe schaffen.
- Schimmelprävention: Falls sich bereits Feuchtigkeitsflecken oder ein muffiger Geruch bemerkbar machen, sollten Sie frühzeitig gegensteuern. Schimmelentferner oder spezielle Anstriche mit schimmelhemmenden Zusätzen können helfen, das Problem in den Griff zu bekommen.
[fs-toc-h2]Fazit: Ein trockener Keller schützt die gesamte Bausubstanz
Feuchtigkeit im Keller ist nicht nur unangenehm, sondern kann langfristig zu erheblichen Schäden führen. Besonders im Winter ist es wichtig, Kellerwände und Abdichtungen auf Schwachstellen zu prüfen und rechtzeitig Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Eine intakte Kellerabdichtung, die richtige Belüftungsstrategie und ein kontrolliertes Raumklima helfen dabei, Feuchtigkeit und Schimmelbildung zu vermeiden. Falls bereits Feuchtigkeitsprobleme bestehen, sollten Sie schnell handeln und gegebenenfalls einen Fachbetrieb zurate ziehen. Denn ein trockener Keller bedeutet nicht nur mehr Wohnkomfort, sondern schützt auch das gesamte Gebäude vor teuren Folgeschäden.
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